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KUNST

Lüneburg

Georgie Nettell & Freya Field-Donovan, firefly frequencies,Free Home University, Vera Lutz, Maque Pereyra & Portrait XO, Materials/Materialien, Alexandra Symons-Sutcliffe mit MayDay Rooms Archive & The Jo Spence Memorial Library Archive, KAYA (Kerstin Brätsch & Debo Eilers), „Terre Thaemlitz: Give Up On Hopes And Dreams“ von Patrick Nation

Ausstellung   29. Januar 2023 – 02. April 2023

Eröffnung: 28.01.2023, 18:00–21:00

Die Ausstellung Georgie Nettell & Freya Field-Donovan, KAYA (Kerstin Brätsch & Debo Eilers), Vera Lutz, Materials/Materialien, Maque Pereyra & Portrait XO, Alexandra Symons-Sutcliffe mit MayDay Rooms Archive & The Jo Spence Memorial Library Archive, Terre Thaemlitz: Give Up On Hopes And Dreams von Patrick Nation, firefly frequencies, Free Home University nimmt ihren Ausgangspunkt in der Zusammenarbeit mit Kulturproduzent:innen und ihren Forschungsinteressen. Sie widmet sich anhand recherchebasierter, diskursiver und objektbasierter Beiträge der freien künstlerischen Forschung, die sich nicht nur in abgeschlossenen Kunstwerken, sondern prozessual, fragmentiert und idiosynkratisch in Ideen, Konzepten, Unterhaltungen oder im geschriebenen Wort im „Dazwischen” manifestieren kann. In der Halle für Kunst werden Beiträge von Künstler:innen, Kurator:innen, Musiker:innen, Schreiber:innen, Poet:innen, Pädagog:innen sowie Herausgeber:innen präsentiert, die auf die Sichtbarkeit einer „Arbeit an Formen“ und künstlerischen Produktionszuständen abzielen. Hierbei werden potenzielle Erzählungen von Gezeigtem im Moment des Ausstellens selbst verhandelt: Wie sieht eine Forschung über/für/durch Kunst beziehungsweise wie sieht Kunst über/für/durch Forschung aus? Wie können ästhetische und gesellschaftliche Orthodoxien in der zeitgenössischen Kultur durch neue transdisziplinäre Sprach- und Arbeitsvokabulare und einer Mitwirkung an Archiven überwunden werden?

Dass der Umgang mit Material selbst zu einer potenziellen Kunstform werden kann, demonstrierte bereits eine historische Generation von Künstler:innen, bei der das Schaffen im Zeichen von Befreiung, Endkonditionierung, Konvivialität und der „Nicht-Lehre” stand und als Kunstform selbst begriffen wurde. In der Halle für Kunst soll erprobt werden, inwieweit Kunst- und Kulturproduktion auch in ihrer provisorischen, unabgeschlossenen Gestalt heute mit einer neuen Formfindung des (Re-)Präsentierens, Theoretisierens, Schreibens und Archivierens einhergeht – eine Formfindung, die sich verschreibt, Wissen, Beziehungen und Vorstellungskraft zu „kultivieren“ und zurückzufordern (Alessandra Pomarico, Free Home University), um letztlich womöglich auch zu lernen, wie man lernt.

Am Eröffnungsabend finden um 19:00 Uhr Lesungen mit James Goodwin, Lütfiye Güzel, Laurel Uziell statt, die von Materials/Materialien und deren Herausgeber:innen Lisa Jeschke und David Grundy organisiert werden.

Das Jahresprogramm der Halle für Kunst Lüneburg e.V. wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Sparkassenstiftung Lüneburg und die Hansestadt Lüneburg. Das Vermittlungsprogramm der Halle für Kunst Lüneburg e.V. wird ermöglicht durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Die Ausstellung wird durch Neustart Kultur/Stiftung Kunstfonds ermöglicht.

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